Tina Bernings Künstlerkarte – ein kostbarer Neujahrsgruß von SprInt

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Auch in diesem Jahr möchten wir uns wieder bei unseren Freunden, Spendern und Partnern bedanken — und erneut unterstützt uns dabei die prominente Berliner Künstlerin  Tina Berning. Wie im letzten Jahr hat sie unsere Grußkarte entworfen und signiert: das Motiv zeigt eine Frau, die ein grünes Herz malt; die Farbe der Hoffnung. Beginn des Herzens ist das Jahr 2021, das Ende das Jahr 2022. In diesem Sinne möchten wir einen versöhnlichen Abschluss mit den vergangenen zwölf Monaten machen und hoffen für das kommende Jahr nur das Beste — dass die Pandemie ihr Ende nimmt und wir uns endlich wieder mit voller Kraft unserer Aufgabe widmen können: die Bildungschancen in Berlin zu verbessern, Nachhilfe zu geben und Integration zu leisten. Wir sind auf jeden Fall optimistisch und glauben, dass das neue Jahr nur besser werden kann.

Ein Dankeschön für jede Spende 

Wir möchten mit der Grußkarte aber nicht nur unserem Optimismus Ausdruck verleihen, sondern auch etwas zurückgeben, denn wir sind unseren Spendern, Freunden und Partnern äußerst dankbar für ihre Unterstützung; ohne sie wäre unsere tägliche Arbeit im Kiez nicht zu leisten. So finanzieren wir unser Zusatzangebot — wie beispielsweise den Heimunterricht für Grundschüler — in erster Linie durch Spenden. Auch die zahlreichen Kooperationen mit benachbarten Schulen und anderen Einrichtungen aus dem Wedding helfen uns auf unserer Mission: den Kindern und Jugendlichen aus dem Kiez dabei jene Bildungshürden zu nehmen, an denen sie sonst scheitern würden. Schließlich geben wir ja nicht nur Nachhilfe, sondern spielen auch Theater, veranstalten Medienkurse oder helfen bei der Jobsuche, Stichwort Ausbildungslotse. Um unsere Wertschätzung für diese Unterstützung zu unterstreichen, hat Tina nicht nur die Grußkarte entworfen, sondern diese auch von Hand signiert und nummeriert: Insgesamt 150 Karten hat sie mit ihrer Unterschrift versehen. Diese limitierte Auflage legen wir als Geschenk jedem Neujahrsgruß bei — zum behalten oder weiter verschenken. Jede Karte ist ein Unikat und Sammlerstück.

Und ein Dankeschön an Tina Berning

Dies bedeutete nicht gerade wenig Arbeit für Tina: „Ach Quatsch“, wiegelt sie ab, „ich finde SprInt ein tolles und wichtiges Projekt und unterstütze euch gerne. Außerdem macht mir das Malen und Illustrieren großen Spaß — umso mehr, wenn ich es für eine gute Sache machen kann.“ Der Kontakt zu ihr kam über Nicole zustande, die sich ehrenamtlich für SprInt einsetzt. Nicole kümmert sich bei uns um die Öffentlichkeitsarbeit. Für sie eine Herzensangelegenheit, die sie so erfolgreich bewältigt, dass der ein oder andere sie schon abwerben wollte. Nicole organisiert, plant und unterstützt, wo sie nur kann — und akquiriert Spenden für SprInt, damit wir uns für verbesserte Bildungschancen im Wedding einsetzen können. Die letzte größere Spende kam von Bridgepoint, die nächste jetzt von Tina: „Tina ist eine sehr gute Freundin von mir. Sie ist eine großartige Künstlerin und ein noch viel großartigerer Mensch. Ich mag sie wirklich sehr und bin ihr enorm dankbar, dass sie uns ehrenamtlich unterstützt.“ Keine Selbstverständlichkeit für eine derart prominente Künstlerin, die mittlerweile fast 140.000 Follower auf Instagram hat und ihre Werke bereits unter anderem in Tokyo, New York und Toronto ausstellte. Wer mehr über Tina erfahren will, der liest ihren Eintrag auf Wikipedia oder besucht ihre Homepage. Dort kann man sich auch eine Auswahl ihrer Werke anschauen. Sie sind wirklich wunderschön, absolute Empfehlung unsererseits!

Eine eigens angefertigte Briefmarke

Damit die Grußkarte auch sicher an ihr Ziel gelangt, haben wir uns nicht lumpen lassen und eigens eine Briefmarke drucken lassen. Sie zeigt die Weihnachtskarte von Tina Berning aus dem letzten Jahr und unterstreicht unseren Anspruch, unserem Netzwerk eine besondere Freude zu machen. „Das ist uns zumindest letztes Jahr ganz gut gelungen“ erzählt Herbert, der in 2020 einige Karten noch händisch überreichte, beispielsweise an die SPD-Politikerin Maja Laasic, die einer unserer größten Unterstützer in der Berliner Bildungspolitik darstellt. „Sie hat sich sehr gefreut“ berichtet Herbert, „Felix ist damals zu unseren Kooperationsschulen gefahren und hat den Direktoren die Karten persönlich in die Hand gedrückt. Ich finde sie und auch die Karte dieses Jahr wirklich wieder sehr schön und da uns die letztjährige Weihnachtskarte so gut gefallen hat, hat es sich förmlich aufgedrängt, sie dieses Jahr als Briefmarke zu verwenden — umso mehr, da sie so toll auf dem tannengrünen Umschlag aussieht. Ich bin Tina wirklich sehr dankbar.“

Weihnachtsfeier 

Weihnachten kann also kommen — nicht zuletzt, weil das vergangene Jahr anstrengend war: unsere Räumlichkeiten platzen aus allen Nähten, immer mehr Schüler suchen uns in unserer Bildungseinrichtung auf; der Förderbedarf ist gewaltig, die Bildungschancen im Wedding gering. Trotzdem braucht auch der fleißigste Nachhilfelehrer einmal eine Verschnaufpause und eine Zeit der Besinnung und Einkehr. Um das Jahr festlich und versöhnlich zu beschließen, gab es am Mittwoch bei uns ein kleines Weihnachtskonzert, danach wurde gegrillt und geplauscht. Ein feierlicher Abschied, jetzt gehts in die Ferien: „Ich glaube, dass wir die jetzt alle gut gebrauchen können“ erzählt Herbert und lacht. „Einmal ausspannen und Zeit mit der Familie verbringen, dann kann das nächste Jahr kommen.“ Wir freuen uns auf 2022 und hoffen dies mit der Neujahrsgrußkarte von Tina Berning zum Ausdruck gebracht zu haben. 

Damit wir auch in Zukunft den Schülern helfen können, benötigen wir Ihre Spende. Bitte unterstützen Sie uns unter: https://www.betterplace.org/de/projects/5160-bildungsforderung-sprint-eine-bessere-zukunft-fur-kinder-durch-bildung

Der Artikel stammt von Matthias Stoecker, Blogredakteur SprInt.

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